2014 steht für uns fest: Wir müssen umziehen!

Ansicht unseres Hauses im Rohbau

Der Zustand in unserem zu Hause in Köln Blumenberg wird mit jedem Tag weniger erträglich: Das Haus und alles drumherum ist einfach nicht für eine große Familie mit einem Behinderten geschaffen. Die üblichen Maßnahmen sind ausgeschöpft: Das Dachgeschoss ist ausgebaut, Mama & Papa schlafen im Keller und das Wohnzimmer ist mit einem Wintergarten erweitert – doch das reicht einfach nicht mehr aus: Als Felix noch klein war, konnte man ihn auf dem Arm die Treppe rauf und runter tragen. Mit jetzt über 60 Kg Körpergewicht ist das ausgeschlossen. Da Felix ganz oben im Haus schläft (der leiseste Raum), sind es entsprechend viele Stufen. Duschen in der (standard) Duschkabine ist sehr anstrengend und gefährlich – neben Duschhocker oder -liege bleibt kaum Platz für die Pflegeperson. Der Einstieg ist natürlich auch zu hoch und der Belag zu rutschig. Außerdem ist das Bad zu weit von seinem Zimmer entfernt. Ein Ankleiden ohne Sitz- und Stützgelegenheit eine Tortur.

Die vielen Hilfsmittel sind – jedes fürs sich – ein absoluter Segen. Aber sie benötigen auch eine Menge Platz. Während man sie benutzt – aber auch dann, wenn man sie gerade nicht benutzt. Dach und Keller sind bereits ausgebaut, die Garage gefüllt mit Spezialfahrrad und Elektromobil und im Wintergarten thronen die Hilfsmittel, die gerade verwendet werden. Der Platz für die Übungen der Physiotherpie ist zu klein.

Ach ja. hier leben auch noch 5 andere Personen, …

Kurzum: Es muss sich dringend etwas ändern. Ein weiterer Umbau des Hauses wäre zwar noch möglich (z.B. barrierefreies Badezimmer mit ebenerdiger Dusche, Treppenlift, Rampe zum Hauseingang etc.), würde aber eine Menge kosten und nur wenige Anforderungen und nur sehr eingeschränkt erfüllen. Wir fassen den Entschluss: Wir müssen hier raus.